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2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 ~ 2017 

                                                                             

                   KÄTHE  KOLLWITZ
            "Ich will wirken in dieser Zeit..."

               - zum 150. Geburtstag -

                        Nachdenken
         über Können, Mut und Leidenschaft


Geboren in Königsberg am  8. Juli 1867 – gestorben in den letzten Kriegstagen - am 22. April 1945 in Moritzburg. Zwei Kriege hat sie erlebt, die ihr  zwei  geliebte Menschen genommen haben,  ihren Sohn und ihren Enkel. Ihre Trauer hat sie auf Papier gebannt und in Stein gemeißelt. Und hat sie uns Heutigen hinterlassen als dringliche Aufforderung zum friedlichen Zusammenleben.

Aber  nicht nur die meisterliche Darstellung  von  Krieg, Hunger, Not und  Tod macht  Käthe Kollwitz zur bis heute bedeutendsten deutschen Künstlerin.

Ihr Lebenswerk umfasst  weit  mehr – Liebe, Mütterlichkeit,  Zärtlichkeit, Leidenschaft.  Alles, was sie in 77 Jahren erlebt  und zu ihrer einzigartigen Kunst gemacht hat. 

Anschaulich nachzulesen in ihren Tagebüchern und Briefen.  In Berlin, München, Paris, als Frau des Armenarztes Karl Kollwitz im Berliner Arbeiterviertel Prenzlauer Berg und schließlich auf ihren Fluchtstationen. Mutig gegen alle Widerstände,  mit denen Mädchen und Frauen damals konfrontiert waren, die nicht konform gingen mit gesellschaftlichen  Konventionen. 

Das Werk von Käthe Kollwitz ist Bestandteil bedeutender Sammlungen und Galerien in aller Welt. Museen in Berlin und Köln sind ihr gewidmet.  Aber wohl kaum anderswo ist sie so gegenwärtig wie im  Rüdenhof  von  Moritzburg, wo sie ihre letzte Zuflucht fand. Dort, in der Käthe-Kollwitz-Gedenkstätte  beginnt das Nachdenken über Können, Mut und Leidenschaft dieser  Frau, dieser Künstlerin.  Drei Frauen spüren ihrem Leben nach.

© Programm: Gisela M. Gulu

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     Zum Reformationsjahr 2017

     "Meine herzliebe Jungfer Käthe..."

               MARTIN LUTHER
   und sein Weib Katharina von Bora


ES WAR EIN SKANDAL, als der damals berühmt-berüchtigte  Martin Luther die entflohene Nonne Katharina von Bora heiratete. Ob sie wohl wusste, auf was sie sich da einließ, als sie ihn zum Manne nahm? Ständig im Widerstreit mit den Mächtigen in Kirche und Welt, mit dem päpstlichen Bannfluch belegt, angefeindet und von seinen Anhängern gefeiert, niemals Ruhe gebend, poltrig und aufbrausend. Und dann hämmerte er auch noch seine aufrührerischen Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche!

Aber so raubeinig  er nach außen hin tat, so rührend und liebevoll war er als Ehemann und Vater. „Meine Schale mag hart sein, aber mein Kern ist weich und süß“,   sagte Dr. Martinus von sich selbst. So führte die berühmteste Pfarrfrau der Welt nicht nur einen großen Haushalt, sondern sie war ihrem Mann eine unentbehrliche Gefährtin und Beraterin. 

Mit Briefen, seinen berühmten Tischreden und Lebenszeugnissen mancherlei Art sind wir bei diesem ungewöhnlichen Paar zu Gast. Die passende musikalische Kommentierung  bieten alte Weisen, mittelalterliche Improvisationen auf dem Klavier und eine Auswahl aus dem Lutherschen Liedschatz. 

© Programm: Gisela M. Gulu

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©fromtheheartproductions     
HARRY  BELAFONTE

- zum 90. Geburtstag -

Der Sänger der  Herzen   

  
Ein fiktives Gespräch -
natürlich mit den unvergesslichen Songs 



ISLAND IN THE SUN… 
MATILDA… 
COCONUT WOMAN…

                                                                  

Wer kennt sie nicht, diese Lieder, mit denen ein junger, strahlend schönerschwarzer Sänger und Entertainer im Sturm die Herzen von Millionen auf allen Kontinenten eroberte. Sein Charme, sein unverwechselbares Timbre, seine warme Herzlichkeit – wer könnte sich seinem Zauber entziehen.

Seine Texte erzählen vom harten Leben der Lastträger und Hafenarbeiter, von der Weisheit seines schwarzen Volkes, von ihren Leiden und Freuden.
 
Es sind aber nicht nur seine Lieder, die diesen Mann ausmachen.

HARRY BELAFONTE hat seinen Ruhm, sein Geld und sein Leben in die Waagschale geworfen im Kampf gegen Rassentrennung, gegen Lynchjustiz und Unrecht, als es im Süden der Vereinigten Staaten lebensgefährlich war, sich öffentlich auf die Seite der diskriminierten schwarzen Landsleute zu stellen . Mit Martin Luther King sah man ihn in der ersten Reihe beim großen Marsch auf Washington, und noch immer wird er nicht müde, gegen Hunger und Elend in Afrika und anderswo tätig zu sein.

Er hat seine Stimme nie geschont, nun hat sie ihren Klang verloren. Verstummen wird sie niemals.

Das Programm HARRY BELAFONTE – SÄNGER DER HERZEN ist der ganz persönliche Dank des Kalliope-Teams an diesen großartigen Menschen und Künstler, der trotz seiner Berühmtheit immer der Junge aus Harlem geblieben ist, mit der großen Liebe für seine eigentliche Heimatinsel Jamaika und mit einem Herzen voller Menschlichkeit. 

Programmdauer ca. 75 Min.
 
© Programm: Gisela M. Gulu

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