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© H.Fallada~Archiv  
                          
Zum 125. Geburtstag von

HANS FALLADA 
und sein "Lämmchen" Anna

Von Licht und Schatten einer großen Liebe 


~ ein literarisch-musikalisches Programm des Kalliope-Teams ~ 
Alle Biografen sind sich darüber einig: Anna Issel ist es zu verdanken, dass aus dem vom Pech verfolgten Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen der berühmte Schriftsteller Hans Fallada geworden ist.

Trotz seiner Drogen- und Alkoholsucht, seiner seelischen Labilität, und seines schlechten Rufs hat sie sich nicht davon abhalten lassen, den sieben Jahre Älteren zu heiraten, der gerade aus dem Zuchthaus kommt. Sie ist sein „Lämmchen" im Erfolgsroman „Kleiner Mann, was nun?", sie steckt hinter vielen seiner Roman- Frauen. Unbeirrbar und vorurteilslos gibt sie Fallada den Rückhalt, den er zum Schreiben braucht.

Sie ist seine Suse, die er liebt, die ihm immer wieder Halt gibt, dem Ruhelosen für Jahre in Carwitz Familie und Heimat schafft und die er doch immer wieder verletzt, bis sie es nicht mehr aushält. Die Ehe mit der sehr viel jüngeren lebenslustigen, aber ebenfalls morphiumsüchtigen Ulla besiegelt sein frühes Ende, aber noch aus seinem letzten Klinikaufenthalt schreibt er seiner Suse „in Freundschaft, Dein Ditzen".

Ohne diese starke Frau wäre der literarische Erfolg (Wer einmal aus dem Blechnapf frisst, Kleiner Mann, was nun? Jeder stirbt für sich allein, Geschichten aus der Murkelei…) des alkoholkranken und häufig depressiven Hans Fallada undenkbar.

Die Scala dieser fast zwanzigjährigen Beziehung reicht von
 
„Liebste, Liebste, Liebste, seit ein paar Tagen ist das Leben so herrlich geworden…"

„Mein liebes süßes Mädchen, ich hoffe, dass du immer deinen hässlichen alten Kerl lieb behalten mögest…."

„Du wirst mir viel zu verzeihen haben…"

Briefe, Geschichten und Zeitzeugnisse lassen diese Liebe lebendig werden, komplettiert mit Schlagern der Zeit

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Zum 200. Geburtstag von Karl Marx 2018
          Jenny und Eleanor Marx
Zwei Frauen im Schatten eines Genies

   Ein fiktives Gespräch zwischen Mutter und Tochter       

Eleanor: „Liebste Mama, warum nur hast du diesen Mann geheiratet, der dir so viel Kummer gebracht hat? Als Ballkönigin von Trier hättest Du doch eine gute Partie machen können.."

Jenny: „Ach Kind, ich habe ihn geliebt, solange ich denken kann. Und so schwer unser Leben auch war, in Herz und Geist war es doch reich. Außerdem:
Wir wollten beide, dass Not und Armut für immer verschwinden. "

Dieses Gespräch ist nie geführt worden. Im Hause Marx sprach man nicht über so intime Dinge und versuchte tunlichst, die bittere Armut nach außen hin zu kaschieren. Wie die verwöhnte Jenny von Westphalen dieses Leben ertragen hat, - schon das allein ist bewundernswert. Immer im Exil: Paris, Brüssel, dann 30 Jahre London, viele davon im Elendsviertel Soho, wo vier der sieben Kinder starben. Immer ist diese Frau standhafte und starke Gefährtin eines Mannes gewesen, der für das Glück der Menschheit kämpfte.

Die eigene Familie gehörte eher nicht dazu.

Erst als die jüngste Tochter, Eleanor – genannt Tussy – geboren wurde, ging es langsam bergauf, – auch dank der ständigen, oft lebensrettenden Unterstützung durch Friedrich Engels.

Und doch ließen sich weder Jenny noch Eleanor beirren in ihrer Leidenschaft für die Sache, der Karl Marx sein Leben geweiht hat. Ohne diese beiden Frauen und ihre unermüdliche Mitarbeit hätte Karl Marx niemals der sein können, der er war. Ihre eigenen Leistungen sind darüber fast in Vergessenheit geraten: Jenny z.B. als Korrespondentin der „Frankfurter Zeitung", Eleanor als mutige Streiterin für Frauenrechte, die sich mit 43 Jahren als unglücklich Liebende das Leben nahm.
Eine szenische Lesung – musikalisch kommentiert –

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Von Nachtigallen & Schmetterlingen und anderen Gefiederten & Geflügelten
  ~ literarisch & musikalisch ~
 

„Schenk mir eine rote Rose,
rief die Nachtigall…"
        

Die Nachtigall war schon im alten China ein Symbol der Poesie, Weisheit und Liebe und wird seitdem von unzähligen Dichtern gepriesen.

Wie von Oscar Wilde in der wunderbaren Geschichte "Die Nachtigall und die Rose".  
       
Ganze Vogelscharen bevölkern seit jeher die Welt der Literatur und der Lieder. Selbst der simple Sperling wird bedichtet, - von keinem Geringeren als von Bertolt Brecht zum Beispiel. In Paul Gerhardts wunderbarem Lied „Geh aus, mein Herz und suche Freud"… schwingt sich die Lerche in die Luft, bei Christian Morgenstern sehen alle Möwen wie Emma aus, bei Wilhelm Busch sitzt ein komischer Vogel auf dem Ast… Friedrich Wolf verdanken wir die Liebesgeschichte Pit Pikus, der Specht und die Möwe Leila. Seit unserer Kindheit berühren die wilden Schwäne unsere Herzen in Märchen und Liedern…. Überraschendes und Kluges haben uns Eva und Erwin Strittmatter hinterlassen... 

Aber es gibt auch andere geflügelte Wesen in der Literatur. 

Die wundersame Lebensgeschichte der Eintagsfliege – wer anders als Joachim Ringelnatz könnte sie so anrührend schildern! Und was Wilhelm Busch über Bienen und Schmetterlinge aufgeschrieben hat!

Von Nachtigallen & Schmetterlingen und anderen Gefiederten & Geflügelten

~ eine Auswahl der schönsten Geschichten, Gedichte und Lieder ~ 

Ein bezauberndes Programm des Kalliope-Teams

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